Im Mai verlässt der erste Unimog S die Produktionshallen in Gaggenau. Konzipiert für militärische Einsatzzwecke. Zugleich wurde 1955 die Bundeswehr gegründet, die zum Großabnehmer des Unimog S wurde. Der Unimog S entpuppte sich als Bestseller. Weitere Armeen wollten das hochgeländegängige Einsatzfahrzeug in ihrem Fuhrpark sehen. So wurden die ersten Produktionseinheiten an die französische Armee ausgeliefert.

Baureihe 404.1/404.0 (Unimog S)
Zahlen und Fakten:
Verkaufsbezeichnung (Bauzeit):
BR 404.1: U 60 / U 80 / U 82 / U 82/80 / U 92 / U 92/80 / U 110 S (05/1955 – 06/1977)
BR 404.0: U 82 / U 110 (02/1972 – 12/1980)
Motor: M 180 (6-Zylinder-Benzinmotor), M 130 (6-Zylinder-Benzinmotor für BR 404.0)
Motorleistung: 59 kW (80 PS), 60 kW (82 PS), 70 kW (92 PS), 81 kW (110 PS) M 130 Benzinmotor
44 kW (60 PS) Dieselmotor OM 615.932
Hubraum: 2.195 ccm, 2.778 ccm (M 130)
Abmessungen: 5.030 x 2.150 x 2.630 mm
Radstand: 2.350 mm, 2.670 mm (U 80/82), 2.900 mm (alle anderen)
Zulässiges Gesamtgewicht: 4.750 – 5.500 kg, Nutzlast: 1.900 – 2.400 kg
Stückzahl: 64.242

Erkennungszeichen:
- langer Radstand
- Zenith-Doppelvergaser